Winter, Johann - Stolpersteine in Lahnstein

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Winter, Johann

Euthanasie-Opfer
 
 

Johann Winter

Johann wurde am 11.01.1908 als Sohn des Eisenbahnarbeiters Johann Winter und seiner Frau Barbara geb. Schneider in Niederlahnstein geboren.


Seit 1927 wohnte er im Martinsschloss. Als Beruf ist auf der Meldekarte „Erdarbeiter" eingetragen.

Nach Mitteilung des Internationalen Suchdienstes Bad Arolsen hat sich Johann im Februar 1941 des Arbeitsvertragsbruchs schuldig gemacht hat. Er wurde am 18.03.1941 festgenommen und zu einer 21-tägigen Polizeihaft in Niederlahnstein verurteilt. Am 08.04.1941 wurde er aus der Haft entlassen.

Am 24.10.1941 wird Johann als Transportgefangener in das Polizeigefängnis Nürnberg eingeliefert.

Drei Tage später wird er in das Konzentrationslager Flossenbürg überstellt und von dort am 18.07.1942 ins Konzentrationslager Ravensbrück.

Am 26.10.1942 verstirbt er in der Haft.

Als Grund seiner „Schutzhaft" werden politische Gründe genannt, ohne sie näher zu definieren. Es ist davon auszugehen, dass er ermordet wurde.

Für Johann Winter wurde am 15.04.2015 vor der Martinsburg ein Stolperstein verlegt.

Ferdi Müller, Vorsitzender der KF St. Barbara, begrüßt die Erschienenen.

Peter Auras singt und spielt ein passendes Lied.
(Hinter ihm die rolelnde Werkstatt von Gunter Demnig)

Bernhard Kilbinger, Stv. Vorsitzender der KF St. Barbara, porträtiert Johann Winter.

Thomas Barth, Pfarrer an St. Martin, spricht das Schlussgebet.

 
 
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