Scheh, Gertrude - Stolpersteine in Lahnstein

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Scheh, Gertrude

Euthanasie-Opfer
 
 

Gertrude Scheh


Gertrude wurde am 20.01.1890 als Tochter des Hilfsbremsers Heinrich Scheh und seiner Frau Margarethe geb. Rubröder in Oberlahnstein geboren.

Die Familie wechselt mehrfach die Anschrift in Oberlahnstein und wohnt ab 1934 in der Hochstraße 59.

Gertrude blieb ledig.

Anfang 1938 wurde sie ins Krankenhaus Oberlahnstein eingewiesen. Der Arzt bescheinigte, dass sie an Erregungszuständen litt, weshalb die Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt notwendig wäre.

Daher wurde Gertrude am 24.02.1938 in die Landes-Heilanstalt Eichberg eingewiesen und am 03.04.1941 in die Landes-Heil und Erziehungsanstalt Hadamar verlegt, wo sie gleich am Aufnahmetag in der Gaskammer ermordet wurde.

Um dies zu verschleiern, wurde die Patientenakte in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt Sonnenstein (in der ehemaligen Festung Schloss Sonnenstein bei Pirna in Sachsen) geschickt, von wo für den 20.04.1941 der Tod beurkundet wurde.

Für Gertrude Scheh wurde am 12.03.2013 auf dem Salhofplatz ein Stolperstein verlegt.

Ferdi Müller, Vorsitzender der KF St. Barbara,
begrüßt die Erschienenen.

 

Als Vertreterin der Stadt Lahnstein spricht
die Beigeordnete Beatrice Schnapke-Schmidt

Peter Auras gibt der Veranstaltung
mit Spiel und Gesang einen würdigen Rahmen.

Thomas Barth, Pfarrer an St. Martin,
spricht das Schlussgebet.





Elmar Ries, Vertreter der Christlich-Jüdischen Gesellschaft für Brüderlichkeit e. V. Koblenz, spricht ein jüdisches Gebet.

 
 
 
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