Nieß, Emma - Stolpersteine in Lahnstein

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Nieß, Emma

Euthanasie-Opfer
 
 

Emma Martha Nieß

Emma wurde am 26.03.1919 als Tochter von Gustav Nieß und Klara Martha geb. Kitzig in Oberlahnstein geboren. Sie wohnte zunächst mit ihren Eltern in der Hafenstraße (heute Gutenbergstraße 6).

1926 zog die Familie in die Braubacher Straße 9 und von dort im Dezember 1933 in die Hochstraße 52 (heutige Hausnummer 56).

Emma wurde am 10.02.1934 in das St. Vinzenzstift Aulhausen (heute Stadtteil von Rüdesheim) eingewiesen.

Nach gut drei Jahren wurde sie am 20.07.1937 in die Heilerziehungs- und Pflegeanstalt Scheuern aufgenommen und von der dortigen Anstaltsleitung am 28.04.1938 als erbkrank gemeldet. Emma litt an „Idiotie".

Am 16.05.1941 wurde sie in die Landes-Heil und Erziehungsanstalt in Hadamar bei Limburg verlegt, wo sie noch am Aufnahmetag vergast wurde.


Um die Ermordung zu verschleiern, wurde die Patientenakte in die Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein (in der ehemaligen Festung Schloss Sonnenstein bei Pirna in Sachsen) geschickt; dort wurde am 03.06.1941 Emmas Tod beurkundet.

Für Emma Martha Nieß wurde am 15. April 2015 vor dem Haus Hochstraße 52 ein Stolperstein verlegt.

 
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