Müller, Josef - Stolpersteine in Lahnstein

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Müller, Josef

Euthanasie-Opfer
 
 

Josef Müller

Josef war der Sohn des Maurers Johann Müller und seiner Frau Barbara geb. Müller [sic!] geboren, die seit 1892 im Haus Friesing in der Wilhelmstraße 31 (heutige Hausnummer 43) wohnten.

Zum Zeitpunkt seiner Geburt am 21.01.1907 (sein Bruder Johann war schon 17 Jahre alt), wohnte die Familie bereits in der Hintermauergasse 1a.

Josef wurde Eisenbahnarbeiter, blieb ledig und wohnte mit Eltern und Geschwistern in der Mittelstraße 69 (heute Mittelstraße 85).

Am 24.05.1937 wurde er in die Landes-Heilanstalt Eichberg eingewiesen und von dort am 20.05.1941 in die Landes-Heil und Erziehungsanstalt in Hadamar (Nassau) weiterverlegt, wo er gleich am Aufnahmetag in der Gaskammer ermordet wurde.

Um dies zu verschleiern, wurde die Patientenakte nach Bernburg (an der Saale, 80 km nordwestlich von Leipzig) gesandt, um von dort den Tod am 04.06.1941 zu beurkunden.  

Für Josef Müller wurde am 20.10.2015 vor dem Haus Mittelstraße 85 ein Stolperstein verlegt.

Jürgen Dombach (helle Jacke), Mitglied der Kolpingfamilie St. Barbara und des Lahnsteiner Altertumsvereins, und Hans G. Kuhn (dunkle Jacke, dunkler Hut), Vorsitzender des Lahnsteiner Altertumsvereins, porträtieren die beiden Brüder Johann und Josef Müller.

Zum Abschluss der Verlegung sprechen die Anwesenden ein Gebet.

 
 
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