Müller, Johann - Stolpersteine in Lahnstein

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Müller, Johann

Euthanasie-Opfer
 
 

Johann Müller

Johann wurde am 11.10.1890 in Elz, Kreis Limburg, als Sohn des   Maurers Johann Müller und seiner Frau Barbara geb. Müller [sic!] geboren.

Ab 1892 wohnte er mit seinen Eltern im Haus Friesing in der Wilhelmstraße 31 (heutige Hausnummer 43).

Am 06.12.1919 – er war mittlerweile „Hilfsfeuerwehrmann" – heiratete er Anna Willmroth. Das Ehepaar wohnte Mittelstraße 69 (heute Mittelstraße 85). Aus der Ehe ging 1921 eine Tochter hervor; Anna starb am 17.05.1921 im Kindbett. Auf der Meldekarte des Witwers ist als Beruf „Lokheizer" eingetragen.

Am 06.09.1929 wurde er in die Heilanstalt Eichberg eingewiesen und von dort am 19.02.1941 nach Hadamar verlegt, wo er gleich am Aufnahmetag im Rahmen der "Aktion T4" ermordet wurde.

Am 03.03.1941 kam die Meldung aus Hadamar-Mönchberg, dass er verstorben sei.

Für Johann Müller wurde am 20.10.2015 vor dem Haus Mittelstraße 85 ein Stolperstein verlegt.

Jürgen Dombach (helle Jacke), Mitglied der Kolpingfamilie St. Barbara und des Lahnsteiner Altertumsvereins, und Hans G. Kuhn (dunkle Jacke, dunkler Hut), Vorsitzender des Lahnsteiner Altertumsvereins, porträtieren die beiden Brüder Johann und Josef Müller.

Zum Abschluss der Verlegung sprechen die Anwesenden ein Gebet.

 
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