Kaufmann, Helene+Sophie - Stolpersteine in Lahnstein

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Kaufmann, Helene+Sophie

Juden

Helene und Sophie Kaufmann

Details: Personenbogen Helene und Personenbogen Sophie)

Helene (geboren am 31.03.1877 in Külsheim/Bayern als Tochter des Kaufmanns Isaak Brückheimer und seiner Frau Sophia geb. Aal) wohnte mit Tochter Camilla Sophia in Niederlahnstein im Plenter 14. Sie war seit 1922 Witwe von Abraham Kaufmann.

Während der Sohn Max Alfred rechtzeitig emigrierte, mussten Mutter und Tochter 1942 nach Friedrichssegen umziehen, wie alle Juden so auch ihr Schwager Jakob Kaufmann mit seiner Frau Mathilde aus Kamp, wo eine Straße nach ihnen benannt und Stolpersteine verlegt wurden.

Über Frankfurt wurde Helene 1942 erst nach Treblinka und dann nach Auschwitz deportiert (15.05.1944) und offensichtlich ermordet (später für tot erklärt). Tochter Sophie (geboren am 12.03.1902 in Osterspai) wurde am 11.06.1942 über Frankfurt nach Sobibor deportiert und ebenfalls später für tot erklärt.


Für Helene Kaufmann und ihre Tochter Sophie wurden am 07.07.2012 vor dem Haus Im Plenter 14 Stolpersteine verlegt.

Ferdi Müller, Vorsitzender der Kolpingfamilie St. Barbara,
begrüßt die Erschienenen
und erläutert das "Projekt Stolpersteine".

Friedrich Felgenheier, Mitglied der KF St. Barbara
und Initiator der "Aktion Stolpersteine",
schildert als Zeitzeuge das Schicksal von
Mutter und Tochter Kaufmann in und nach der Reichspogromnacht.

Bei dieser Verlegung der ersten Stolpersteinen in Lahnstein schildert der Künstler Gunter Demnig seine Motivation für das "Projekt Stolpersteine".

 
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