Eichberg, Emmy + Josef - Stolpersteine in Lahnstein

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Eichberg, Emmy + Josef

Juden

Josef und Emmy Eichberg

(Details siehe Personenbögen Emmy und Josef)

Josef (geb. 10.05.1889 in Niederlahnstein als Sohn des Metzgermeisters David Eichberg und seiner Frau Nanny geb. Hirsch) und seine Frau Emmy geb. Diewald (geb. 3.12.1899 in Münstermaifeld als Tochter des Viehhändlers Ferdinand Diewald und seiner Frau Regina geb. Thal) betrieben bis 1931 (Abbruch des Gebäudes; s.u. rechts) eine Metzgerei in der Burgstraße 7 in Oberlahnstein (später Metzgerei Max Wendrich).

1931 wohnten sie in der Westallee 11.

Im Oktober 1937 wurden sie in die Hochstraße 36, ab Februar 1939 in die Nordallee 2 umquartiert.

Im April 1939 emigrierten sie nach Brüssel.

Nach der Okkupation Belgiens fielen sie erneut den NS-Behörden in die Hände. Vermutlich wurden sie mit belgischen Juden am 14.08.1942 nach Auschwitz deportiert. Seither gelten sie als verschollen.

Ihre Kinder Ruth und Ingeborg meldeten sich am 26.11.1938 ins grenznahe Aachen ab und emigrierten über die Niederlande in die USA. 1958 wurden Josef und Emmy Eichberg für tot erklärt.


Für das Ehepaar Eichberg wurden am 07.07.2012 vor dem Haus Westallee 11 Stolpersteine verlegt.

Ferdi Müller, Vorsitzender der KF St. Barbara, poträtiert das Ehepaar Eichberg.

 
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