Devers, Jakob - Stolpersteine in Lahnstein

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Devers, Jakob

Euthanasie-Opfer
 
 

Jakob Devers

Jakob wurde am 30. November 1904 in Oberlahnstein in der Langwiesergasse als Sohn des Bäckers Karl Devers und seiner Frau Josefine geb. Hersch geboren.

Da er nervenkrank war, lebte er ab dem 30. Oktober 1931 in einer Außenstelle der ‚Heilerziehungs- und Pflegeanstalt Scheuern‘, wo er nach Zeitzeugenberichten als Besenbinder beschäftigt war. Hier wurde er oft von der angeheirateten Verwandtschaft seines Bruders besucht.

Am 1. Juli 1941 wurde er nach Hadamar ‚verlegt‘, wo er noch am gleichen Tag mit Giftgas umgebracht wurde.

Um dies zu verschleiern, wurde die Patientenakte nach Sachsen-Anhalt in die NS-Tötungsanstalt Bernburg (Landes- Heil- und Pflegeanstalt Bernburg, heute Landeskrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie) gesandt, wo am 10. Juli 1941 der Tod beurkundet wurde.


Für Jakob Devers wurde am 15. April 2015 vor dem Haus Adolfstr. 48 ein Stolperstein verlegt.

 
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