Blumenthal, Else - Stolpersteine in Lahnstein

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Blumenthal, Else

Juden
 
 

Else Blumenthal (Details siehe Personenbogen)

Else wurde am 24.08.1886 in Nassau als zweite Tochter des Kaufmanns Siegmund Blumenthal und seiner Frau Betty geb. Landsberg geboren.

Bereits 1887 zog sie mit ihren Eltern und der älteren Schwester Hedwig in die Brückenstraße (heute Nr. 38).

Sie arbeitete bis 1935 als Kontoristin bei der Firma Victoriabrunnen (siehe Foto).

Büro-Belegschaft Viktoriabrunnen 1927



Ab 1939 war sie gezwungen, im „Judenhaus" Martinstraße 2 zu wohnen.

1941 wurde sie – wie ihre Schwester Klara – im Tagschacht Friedrichssegen interniert.

Am 10.06.1942 wurde sie über Frankfurt ins Vernichtungslager Sobibor deportiert und dort ermordet.

Für Else Blumenthal wurde am 12. März 2013 vor dem Haus Brückenstraße 38 ein Stolperstein verlegt.

Hans G. Kuhn, Vorsitzender des Lahnsteiner Altertumsvereins, porträtiert Else Blumenthal.

Der Vater der Schwestern Else und Clara, Seligmann genannt Siegmund Blumenthal, hatte 1912 einen Teil seines Grundstücks für den Bau des Bodewig-Museums zur Verfügung gestellt. Der Stolperstein wurde daher vom Vorsitzenden des Lahnsteiner Altertumsvereins und seiner Frau  finanziert.

 
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