Baer, Mina - Stolpersteine in Lahnstein

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Baer, Mina

Juden
 
 

Mina (Minna) Baer (Details siehe Personenbogen)

Die Schwester von Emil Baer wurde am 26.12.1877 in Oberlahnstein als viertes Kind des Pferdehändlers Simon Bär (sic!) und dessen Frau Caroline geb. Rheinhold geboren, damals in der Mittelstraße 12.

Mina erlernte das Schneiderhandwerk; dass Mädchen einen Beruf erlernten, war in jenen Zeiten schon etwas besonderes.

Im September 1940 wurde sie in das „Judenhaus" Martinstraße 2 interniert und im Sommer 1941 zusammen mit Bruder Emil und dessen Frau Johanna nach Friedrichssegen gebracht.

Von dort wurde sie am 10.06.1942 nach Sobibor deportiert und gilt seither als verschollen.

Für Mina Baer wurde am
13.03.2013 vor dem Anwesen Mittelstraße 12 ein Stolperstein verlegt.


Die Verlegung des Stolpersteins durch Gunter Demnig erfolgte unter großer Anteilnahme der Bevölkerung,
u.a. auch Oberbürgermeister Peter Labonte.
Ferdi Müller, der Vorsitzende der KF St.Barbara, porträtierte die drei Geschwister Baer.


 
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