Ahronsohn, Clara - Stolpersteine in Lahnstein

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Ahronsohn, Clara

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Klara Ahronsohn geborene Blumenthal  (Details siehe Personenbogen)


Klara wurde am 6. April 1888 in Oberlahnstein als dritte Tochter (also jüngere Schwester von Else) des Kaufmanns Siegmund Blumenthal und seiner Frau Betty geb. Landsberg geboren. Seit Geburt lebte sie im Haus Brückenstraße (heute Nr. 38). 1908 heiratete sie den gebürtigen Hamburger Robert Ahronsohn, der bereits 1914 verstarb. Aus der Ehe war 1910 der Sohn Julius hervorgegangen. Er konnte rechtzeitig über die Niederlande nach Manila auf den Philippinen auswandern. Seine Familie wurde 1960 wieder eingebürgert.

Klara wurde über Friedrichssegen nach Sobibor deportiert und ermordet.


Ihre älteste Schwester Hedwig Blumenthal, geboren am 21. März 1885 in Nassau, heiratete 1910 in Oberlahnstein Moritz Oppenheimer aus Bad Ems. Sie wohnten in Bad Ems und erlitten das gleiche Schicksal wie Else und Klara. 1941 wurden Hedwig und Moritz Oppenheimer in Friedrichssegen interniert und von dort im Juni 1942 nach Sobibor deportiert, wo sie ermordet wurden. Für beide wurde in Bad Ems ein Stolperstein verlegt.

Für Klara Ahronsohn wurde am 12. März 2013 vor dem Haus Brückenstraße 38 ein Stolperstein verlegt.

Hans G. Kuhn, Vorsitzender des Lahnsteiner Altertumsvereins, porträtiert Klara Ahronsohn geb. Blumenthal.

Der Vater der Schwestern, Seligmann genannt Siegmund Blumenthal, hatte 1912 einen Teil seines Grundstücks für den Bau des Bodewig-Museums zur Verfügung gestellt. Der Stolperstein wurde daher vom Lahnsteiner Altertumsverein finanziert.

 
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